Getriebe Wirkungsgrad gegen Eingangsdrehzahl

Bei den meisten Getriebemodellen variiert der Wirkungsgrad je nach Drehzahl. Die meisten Hersteller geben allerdings einen einzelnen Wirkungsgrad-Nennwert für alle Drehzahlen an. In den meisten Fällen ist dies ausreichend, wenn der Wirkungsgrad über den gesamten Drehzahlbereich nur leicht variiert. Bei manchen Getriebekonstruktionen treten jedoch über den Drehzahlbereich hinweg beträchtliche Wirkungsgradschwankungen auf. Die Gegenüberstellung von Wirkungsgrad und Eingangsdrehzahl dient zur Berechnung des für bestimmte Drehzahlen konkret geltenden Wirkungsgrads. Auf diese Weise sind alle Leistungsberechnungen präziser und benötigen keine Schätzungen oder Anpassungen durch den Anwender.

Wenn das gewählte Getriebe die Wirkungsgrad-Formel verwendet und in der Formel die Variable [T] vorkommt, wird der Drehmoment-Wert T2 auch beim Getriebewirkungsgrad angezeigt.

Effizienz 7-Punkte-Kurve und Effizienzformel

Seit v2 wurde der Getriebewirkungsgrad in der Datenbank durch eine Kennlinie mit 7 Stützpunkten (Eingangsdrehzahl, Wirkungsgrad) festgelegt. Die Wirkungsgradkennlinie wird typischerweise auf das Nenn-Ausgangsmoment des Getriebes bezogen. Die 7-Punkt-Kennlinie ist für die meisten Getriebe ausreichend exakt.

Die Wirkungsgrad-Formel [Eff_Frml], die in v4.6 eingeführt wurde, ermöglicht die Berechnung des Getriebewirkungsgrades basierend auf den Variablen Eingangsdrehazhl [n] und Ausgangsdrehmoment [T]. Die Formel kann bis zu 500 Zeichen umfassen. Die Formel ist optional, wenn sie nicht vorgegeben ist, wird die Wirkungsgradkennlinie verwendet.

Formel Variablen, Bedingungen, Funktionen etc.
Beispiel für eine Formel, die Excel Trendlinie nutzt


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