Field Weakening für PMSMs

Feldschwächung [FW] (auch Flussschwächung genannt) ist eine Regelungstechnik, mit der die Geschwindigkeit eines Elektromotors erhöht werden kann, wenn die Wicklungsspannung des Stators die Spannungsgrenze des Umrichters erreicht. FW erhöht die Geschwindigkeit des Motors durch Reduktion des feldbildenden Stromes. Feldschwächung wird genutzt, um höhere Motorgeschwindigkeit bei niedrigerem Drehmoment zu erreichen.

Die Feldschwächregelung für PMSM prägt einen negativen d-Anteil auf den Statorstrom auf [Id] um den magnetischen Fluss zu reduzieren. Dadurch wird die wirksame Drehmomentkonstante (Strom-zu-Drehmoment-Berechnung) verringert, was andererseits bedeutet, dass der Motor mit kleinerem Wirkungsgrad arbeitet.

Die meisten Hersteller unterstützen Feldschwächregelung für Synchronmotoren. Dennoch werden oft spezielle Einstellungen der Konfigurationsparameter im Antrieb benötigt. Kontaktieren Sie den Hersteller für Details.

In SERVOsoft kann ein Motordatensatz in der Datenbank sowohl Kennlinien für KeinFW als auch FW enthalten. Manchmal liefern die Hersteller Daten für das eine oder das andere, und manchmal für beide Kennlinien. In SERVOsoft legt der Anwender fest, welche Kennlinie genutzt werden soll. Das geschieht über den UmrichterRegelModus, der im Hauptfenster und bei den Motor-Leistungskurven zu finden ist.

Wenn der Regelmodus = Auto ist und der Motor sowohl keinFW- als auch FW-Kennlinien hat, dann wird die FW-Kurve angewendet. Andernfalls wird die vorhandene Kurve genutzt.

 

In SERVOsoft wird an verschiedenen Stellen auf die Anwendung der Feldschwächung verwiesen, auch bei der Systemprüfung und im Motorleistungsfesnter.

Systemprüfung
Motorleistungsfenster


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